Home pageHome page Storia AgriturismoDie Geschichte des Hofes Agriturismo langheDer Hof Cucina LangheUnsere Küche Camere LangheZimmer Agriturismo LangheKarte Foto LangheFotoalbum Contatti agriturismoKontakt

Lequio Tanaro

Wenige Kilometer von Bene Vagienna entfernt, wo die Poebene endet, liegt Lequio Tanaro. Vom Hauptplatz aus, der nach dem Senator Giacomo Curreno benannt ist, kann man einen Blick auf die atemberaubend schöne Landschaft werfen.
Hier erstreckt sich das beeindruckende, tausende Jahre alte Tal Tanaro. Im Hintergrund erheben sich sanfte Hügel so weit das Auge reicht. Diese Hügel haben schon viele Besucher begeistert und gehören zur Langhe, oder "Mutter Langhe", wie der piemontesische Schriftsteller Beppe Fenoglio die Landschaft nannte.

Sehenswert ist in Lequio auch die kleine, barocke Pfarrkirche San Michele Arcangelo, die im Jahr 1765 fertig gestellt wurde.

Die Geschichte des Ortes ist eng verbunden mit dem nahegelegenen Augusta Bagiennorum, dem späteren Bene Vagienna. Das heutige Lequio lag damals an der Straße, die von Pollenzo zu dieser Hauptstadt des Volks der Vagienni führte und war von der Stadt in weltlichen und kirchlichen Belangen abhängig.

Schließlich erreichte die Gegend als "Lequio Piemonte" Unabhängigkeit, wurde aber später in Lequio Tanaro umbenannt, um Verwechslungen mit dem ebenfalls im Piemont gelegenen Lequio Berria zu vermeiden. Unter diesem Namen wurde der Ort zur Grafschaft erhoben. Als Lehnsherren fungierte bis 1814 die Familie Salmatoris. 1928 wurde Lequio mit Bene Vagienna zusammengelegt und wurde erst in der Nachkriegszeit wieder eine eigenständige Gemeinde.

Neben der bereits erwähnten Pfarrkirche gibt es auch noch folgende weitere Sehenswürdigkeiten:
die Barockkirche "Confraternita die Disciplinandi Bianchi" aus dem 19. Jahrhundert;
die Pfarrkirche Sant'Onorato, eine dreischiffige Kirche aus dem späten 18. Jahrhundert; die Wallfahrtskirche "Santuario della Madonna del Lago", früher Santa Maria ad Leucum, die trotz einiger Umbauten, die älteste noch erhaltene Kirche Lequios ist und deren Anfänge auf das 9. Jahrhundert zurückgehen.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Lequio bereits mehr als 1600 Einwohner; wegen der Landflucht hat sich die Einwohnerzahl aber bis heute auf 700 reduziert.